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Umbau in der Streckfußstr. abgeschlossen

23. Juni 2007

Frontalansicht

Um auch bei sehr schlechter Funkwetterlage die Verbindung zu Gerald (104.16.0.2) noch stabil zu halten, hab ich dieses Wochenende auf dem Dach die komplette Funkinstallation umgebaut und dabei (hoffentlich) etwas professionalisiert:

Gespendeter KastenDie Antennen sind jetzt fest an einem Mast angebracht (verzinktes Rohr aus dem Baumarkt), die Kabel baumeln nicht mehr lose rum und die Funktechnik wohnt in einem wetterfesten Kasten gleich unterhalb der Antennen.

Bei den Antennen handelt es sich nun um einen WiMo PA-13R-20 mit stolzen 20dBi Gewinn (in Richtung Gerald) und eine „Rappl“-Rundstrahl-Antenne mit 7dBi Gewinn.

Im wetterfesten Kasten, einer Spende der Firma Fichtl & Neumann-Gebäudetechnik, sitzen nun die beiden Accesspoints WRT54G und WRT54GS. Durch die somit verkürzten Antennenleitungen verbessern sich Sendeleistung und Empfangsempfindlichkeit nochmals um ca. 3 dB.

RückansichtWas hats gebracht? (Hoffentlich wetterunabhängige) Stabilität. Und außerdem mehr Geschwindigkeit: Mussten wir die Verbindung zwischen der Streckfußstr. und der Nettestr. vorher noch wegen der schlechten Signalqualität mit 1 MBit/s gedrosselt laufen lassen, regelt nun eine Automatik die Geschwindigkeit. Vorher: 50 – 70 KB/s, jetzt: 300 – 500 KB/s!

Schlechtes Funkwetter II (Update)

19. Juni 2007

Die Funkstrecke zwischen der Nettestr. und der Streckfußstr. macht wieder Probleme. Die Dämpfung ist mittlerweile in beiden Richtungen so groß, dass es bei zusätzlichen Störeinflüssen zum kompletten Zusammenbruch der Verbindung kommt.

Da an den Kabeln nichts mehr mit vertretbarem Aufwand optimierbar ist, sehe ich mich nach einer besseren Antenne um. Eine viel bessere Lösung wäre allerdings ein Mitfunker, der irgendwo zwischen der Streckfußstr. und der Nettestr. wohnt und damit als Relay einspringen könnte.

Im Moment funken an beiden Seiten Doppel-Bi-Quad-Antennen mit ca. 12-14 dBi.

Wimo PA-13R-20 RichtantenneUpdate: Um die Verbindung wieder stabil zu bekommen, habe ich bei Wimo eine PA-13R-20 Richtantenne mit 20dBi Gewinn bestellt. Im Vergleich zur aktuellen Doppel-Bi-Quad-Antenne sind das zwischen 6 und 8 dB mehr Antennengewinn. Zusätzlich werde ich noch die Installation des WLAN-Routers (vorzugsweise eine kleine Fonera) direkt an der Antenne versuchen. Damit ließen sich die Kabelverluste, die derzeit bei schätzungsweise 3 dB liegen, auf ca 1 dB reduzieren. Noch fehlt aber ein kleiner Antennenmast auf dem Dach (bzw. die Idee, wie man einen einfach und kostengünstig bauen kann -> Kontakt)

Update 2: Die Antenne ist unterwegs und wird, wenn ichs schaffe, im Laufe der Woche installiert.

Update 3: Die Antenne ist da.

Schlechtes Funkwetter (Update)

5. Juni 2007

Im Moment gehen auf der Funkstrecke zwischen der Nettestr. und der Streckfußstr. in beiden Richtungen Pakete verloren. Der Grund scheinen starke Störungen im 2,4 GHz-Band zu sein – dagegen sind wir leider machtlos. 🙁

Update: Jetzt, gegen 18.30 Uhr, ist die Verbindung wieder in gewohnter Qualität da.

Netzstörung

26. Mai 2007

Heute vormittag kam es zu einer Störung der Verbindung zwischen der Nahestr. und der Streckfußstr. Der Router in der Streckfußstr. war abgestürzt. 🙁

Rest in peace: Do it yourself-UMTS-Router

21. Mai 2007

Um es gleich vorweg zu nehmen: Ein knappes halbes Jahr Dauerbetrieb hätte ich der alten Möhre nicht mehr zugetraut:

Laptop als UMTS-Router
Ein alter Laptop wurde kurzerhand zum UMTS-Router umfunktioniert.

Am 19. Dezember 2006 bekamen wir unsere UMTS-Flatrate von Eplus, die uns, das sind immerhin 5 Familien, bis zur Schaltung des ersten DSL-Anschlusses mit Internet versorgen sollte. Als Router griffen wir zu einem alten Laptop – T-Mobile UMTS-Karte Modell Merlin U530einem 433 MHz Boliden mit stolzen 64 MB Arbeitsspeicher aus dem Jahre 1998. Dieser wurde von unnötigem Balast befreit (Festplatte, Akku, … raus), dann mit der Linux-Router-Distribution Fli4l und einer bei eBay ersteigerten UMTS-Karte von T-Mobile (Modell Merlin U530) versehen und startete schließlich mit leichten Hitzeschwierigkeiten (der Lüfter war defekt) in einen fünfmonatigen Dauerbetrieb – Respekt.

Waren die Hitzeprobleme mit einem Lüfterwechsel noch halbwegs einfach aus der Welt zu schaffen, standen wir nun vor einem vollkommen neuen und unerwarteten Problem: Es gibt in ganz Karow nur einen einzigen Eplus-UMTS-Mast – und der ist ganz schön weit weg. Der optimale Betriebsplatz für den Laptop musste also gefunden werden. Kriterien wie Geräuschbelastung und gutes Aussehen wurden da mal eben zu optionalen Kriterien – das UMTS-Signal zählte. Nach ein paar Wander-Stunden im eigenen Haus unter stetigem kritischen Blick auf die Internet-Ping-Ergebnisse war der Platz gefunden und lag – ausgerechnet – auf der Spüle im Zimmer meiner Mutter unterm Dach. Naja, manche Opfer sind nötig. 😉

Lief der Laptop nach der Operation einigermaßen stabil, so hielten uns Eplus-Verbindungsprobleme fortan auf Trab. Besonders in den Abendstunden schien das Karower UMTS-Netz unter dem Datenhunger der „Ich bin Online“-(aber dank der Telekom ohne DSL)-Generation zu stöhnen. Mitunter wäre das alte Modem im Keller sicher schneller gewesen – aber es war ja immerhin eine Flatrate und häufig beruhigte sich die Situation im Laufe des Abends wieder.

Anfang Mai kam dann die Wende: Nach Jahren erreichte Gerald endlich die definitive DSL-Zusage und das Ende der EPlus-Internet-Zeiten war besiegelt: Am 19. Mai lief nach 5 Monaten und vielen, vielen Gigabytes der UMTS-Vertrag aus.

Der Laptop hat jetzt ersteinmal Urlaub – aber wer weiß, was es nicht doch noch alles für so ein leidgeprüftes Gerät zu tun gibt. 😉